CDI / FE600E / Bj. 1999

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  • CDI / FE600E / Bj. 1999

    Hallo zusammen,

    kann mir einer nachschauen, welche CDI bei seiner FE600e verbaut ist.
    Habe mit einem Wiederaufbau zu kämpfen.
    Bj. 1999
    Verbaut:
    ICU10/DEE56
    855 191 01
    25021702
    mit Stator ST5410L
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    Problem:
    Zündzeitpunkt um ca. 30-40° versetzt.
    Finde diese CDI in den Ersatzteillisten diese gar nicht.
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    Vielen Dank
  • Moin,

    hab mal in meinen Unterlagen nachgeschlagen und auch nur eine 250 216-02 bzw. eine 250 217-01 gefunden. Da die CDI als wesentlichen Unterschied eine andere Vorzündung für die 400er Motoren und 500/600er Motoren hat, behaupte ich mal, dass im Teilekatalog von 1999 ein Druckfehler ist. Da steht nämlich, für die 400er, 500er und 600er die gleiche CDI (250 217-01). Das wäre dann nämlich das einzige Baujahr, bei dem alle Hubräume die gleiche CDI bekommen hätten... Ich vermute mal, Deine CDI wird schon die richtige sein. Anspringen sollte sie in jedem Fall, auch mit der falschen CDI, solange die CDI und die SEM-Zündung zusammen passen.

    Der Stator ST5410L sieht mir auch passend für Dein Modell aus.

    Bleiben eigentlich nur noch 3 Fehlerquellen:
    1. CDI im Arsch.
    2. Polrad passt nicht zum Stator --> falsche Position des Metallstreifens bzw. der Lücke.
    3. Stator verdreht eingebaut.


    Im Anhang hab ich Dir ein paar Bilder als Hilfe angehangen. Ich wollte auch das Werkstatthandbuch auf Deutsch hochladen - schlägt aber immer wieder fehl. Sag bescheid wenn Du es brauchst!

    Gruß,
    EDE
    Bilder
    • SEM Ignition Chart.jpg

      113,72 kB, 1.024×709, 14 mal angesehen
  • Hallo ede,

    erst mal merci für die schnelle Antwort.
    Werkstattbuch u. Ersatzteillisten habe ich alle.
    Die CDI finde ich nirgends. Habe nochmal die Nummern kontrolliert. Aber 250 217-02 ist schon richtig.
    Evtl. ist die aus einer KTM oder Husqvarna.
    Hab das Moped ja defekt gekauft. Weis nicht, was der Vorbesitzer da alles gemacht hat.
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    War vorher gerade in Aktion und habe sie mal ans Laufen gekriegt.
    Aber mit Dioden eingelötet. Link anbei: transmic.net/2016/07/03/ac-cdi-ktm-sem/#comment-4752
    Ohne Dioden ganz schwierig und stirbt nach 1-2 sec. ab.
    Mit Dioden geht das Starten so. Dreht aber nur bis ca. 3000U/min. Dann wie Drehzahlbegrenzer.
    PS. Habe keine Ahnung warum da Dioden helfen.
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    Polräder habe ich zwei.
    101 801 05 T4 // TYP: K
    u.
    ...05 V3 (Rest unklar, da gerade verbaut mit Schraubensicherungslack.)

    101 801 ist erhaben vergossen und scheint mir die Rohlingsnummer zu sein.
    05 T4 u. 05 V3 sind manuell Bezeichnet worden und scheint Hinweis auf den genauen Typ zu sein.
    Mir scheinen die beiden Polräder haben keinen Unterschied. Insbesondere im hinteren Bereich, wo die
    Pickup Spule läuft, kann ich mit Magneten geprüft keinen Unterschied feststellen.
    Beide verhalten sich bzgl. Zündzeitpunkt gleich.
    Leider sind in den Ersatzteillisten die Polräder nicht aufgeführt.
    Evtl. hat hier jemand Informationen.
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    Zu deinen Punkten:
    1. CDI im Arsch. // möglich, aber wahrscheinlich die falsche.
    2. Polrad passt nicht zum Stator --> falsche Position des Metallstreifens bzw. der Lücke. // durch Stator verdreht eingebaut egalisiert
    3. Stator verdreht eingebaut. // Habe ich verdreht eingebaut, um richtigen Zündzeitpunkt zu erreichen.
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    Evtl. hast du ja hierzu noch eine Idee.
    Oder jemand ist mit einer FE600E dabei,
    welcher Bezeichnung der CDI und Polrad mitteilt.


    Vielen Dank!
  • Hi @HermannResch,

    hatte damals mit Zaga von Husaberg.org eine ähnliche Diskussion - er hatte empfohlen eine Zehnder Diode zwischen Ladespule und Masse zu klemmen, um Überspannung aus der Ladespule zu vermeiden. Begründung war: Überspannung könnte die CDI beschädigen.(Datei im Anhang bzw. hier der Link zum Thread: husaberg.org/mechanical/23838-…mp-starting-problems.html )

    Auf der Electrex-Seite steht dazu: "NOTE: This unit features built in protection to prevent damage to the original SEM CDI/HT coil." Meiner Meinung nach ist das Einlöten der Diode also nicht nötig - hab's aber auch nicht nachgemessen.

    Dann hab ich mir Deinen Link angeschaut - der Schaltplan der CDI ist aber noch für das alte Modell (die roten CDI's mit der Markierung TM), also das Vorgängermodell von Deiner. Ich habe allerdings noch nie eine CDI von der Nachfolger Serie offen bzw. im Schaltplan gesehen. Das wäre echt mal interessant. Vielleicht hast Du dazu auch was gefunden?



    HermannResch schrieb:

    Die CDI finde ich nirgends. Habe nochmal die Nummern kontrolliert. Aber 250 217-02 ist schon richtig.
    Ich hab ja auch gemeint, dass Deine CDI richtig ist - nur das im Ersatzteilekatalog die Falsche Nummer für Dein Modell drin steht! Da müsste die Nummer von Deiner CDI stehen bin ich der Meinung.




    HermannResch schrieb:

    Polrad passt nicht zum Stator --> falsche Position des Metallstreifens bzw. der Lücke. // durch Stator verdreht eingebaut egalisiert

    Stator verdreht eingebaut. // Habe ich verdreht eingebaut, um richtigen Zündzeitpunkt zu erreichen.
    Das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen. Ich besitze 2 Polräder, die sich nur in der letzten Nummer unterscheiden. Relativ zur Position der Passfeder auf der Kurbelwelle sitzt der Metallstreifen im Polrad in einem anderen Winkel, und kann damit auch nicht den gleichen Zündzeitpunkt erzeugen. SELBST MIT VERDREHEN DES STATORS GAB ES KEINE MÖGLICHKEIT DIE 6° statische Vorzündung einzustellen. Das ist der Referenzpunkt für die gesamte Verschiebung des Zündzeitpunktes - wenn der nicht stimmt, dann ist die Vorzündung irgendwann so groß, dass das Gemisch gar nicht zünden kann. Die Verschiebung sieht man auch in den beiden Oszillogrammen aus Deinem Link ganz oben.
    Hast Du mal die Frühzündung bei Standgas mit einem einstellbaren Stroboskop oder mit einem Oszi oder mit was auch immer gemessen? Stehen da bei Dir ca. 6° bzw. 12° auf dem Einstellring?

    Du hattest in Deinem ersten Post geschrieben, dass Du ca. 30-40° Versatz hast - das heißt für mich: falsch eingebaut - Zündwinkel zum Oberen Totpunkt passt nicht! Kommt jetzt die Verschiebung dazu, dann zündet da gar nix mehr. Eigentlich müsste die Bude auch laufen wie ein Sack Nüsse, da die ab einem gewissen Punkt die Frühzündung viel zu groß ist.

    Gruß,
    EDE
    Dateien
  • Hallo ede,
    erst nochmal merci für deine Geduld.
    Die Dioden habe ich zwischen Pickup und CDI gelötet.
    Lassen Strom nur in eine Richtung durch. Wenn ich jedoch die Induktivität der Pickup Spule mit Magnet teste und analoges Multimeter dahinter hänge. Dann geht der Ausschlag trotzdem ins Positive und Negative. Ohne Dioden ist eine Starten fast unmöglich.
    Siehe Bild, abgerissene Zähne bei Starterrad und Zwischenrad und montierte ST5410L.
    Zur Info: Die ST5410L ist unter allen Bezugsquellen im Internet gleich. Sind auch immer die gleichen Bilder. Ist ein Chinesen Ding. Gekauft u. verglichen bei Electrex und Ebay für 50€. Kann man auch bei Aliexpress finden: Ca. 12,50€ das Stück, jedoch min. Abnahmemenge 100st.
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    Die CDI habe ich nicht geöffnet. Die Bezeichnung von dieser finde ich im ganzen Word Wide Web nicht. Bild anbei.
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    Was ich habe sind Infos zum SEM Stator. Wickelsinn, Drahtdicken, Windungszahl der versch. Spulen.
    Wollte diese neu aufbauen. Wenn man das jedoch manuell wickelt, baut alles zu groß auf und man kriegt das ganze nicht mehr auf dem Bauraum unter. Könnte Unterlagen einstellen, wenns jemanden hilft.
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    Ich hab ja auch gemeint, dass Deine CDI richtig ist - nur das im Ersatzteilekatalog die Falsche Nummer für Dein Modell drin steht! Da müsste die Nummer von Deiner CDI stehen bin ich der Meinung.
    Dann muss sie defekt sein. Gibt es einen dokumentierten Fall, bei dem diese den Zündzeitpunkt verschiebt und wie ein Drehzahlbegrenzer bei ca. 3000U/min fungiert?
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    Hast Du mal die Frühzündung bei Standgas mit einem einstellbaren Stroboskop oder mit einem Oszi oder mit was auch immer gemessen? Stehen da bei Dir ca. 6° bzw. 12° auf dem Einstellring?
    Mit Stroboskoblampe ohne Zündkerze und E-Starter solange verdreht, bis ich den Zündzeitpunkt am Polrad an der richtigen Stelle hatte.(wie im Handbuch) // Habe dazu neue Bohrungen gesetzt und Langlocher im Stator freigestochen.
    Während laufenden Motor hatte ich zu wenig Hände. Musste Moped und Gas festhalten. Da Anschlag vom Schieber für Standgas ausgeschlagen ist. Dadurch konnte ich das Standgas nicht hoch genug drehen. Mach ich aber noch. Evtl. wandert der Zündzeitpunkt über irgendeinen Referenzwert und die Mühle kann deswegen nicht höher drehen.
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    Noch bzgl. der Polräder. Eins ist vermutl. von 1998, Motor mit mechn. Kupplung. Der andere von 1999 mit hydr. Kupplung.
  • Hi HermannResch,

    ich habe selber die ST5410L von Electrex bei mir eingebaut - und sie funktioniert! Allerdings hatte schon einige aus dem Forum einen Stator eingebaut, der etwas helleres grün als Lack hatte, und meiner Meinung nach hatten alle irgendwie Probleme mit dem Ding... Keine Ahnung ob's stimmt, aber ich vermute die sind doch nicht ganz identisch... Weiß wahrscheinlich nur der Hersteller.

    Unterlagen zur SEM-Zündung interessieren mich immer - da kann man nur dazu lernen. Ich wickel keine Spulen, meine aber gelesen zu haben, dass auf Husaberg.org ca. 3 Mitglieder die SEM-Statoren für andere neu gewickelt haben. Ob die das noch machen und ob die gewickelten dann besser waren als die Electrex kann ich nicht sagen - ich hatte mich damals für die Electrex-Variante entschieden. Also alles was Du dazu an Infos hast, gerne hier hochladen - es gibt sicherlich noch mehr Fahrer, die von Deinem Wissen profitieren können.

    Das 1998er Polrad ist meiner Meinung nach nicht kompatibel mit Deiner Electrex/SEM - hab Dir ja ein Bild hochgeladen, da siehst Du, das die gesamte Lima anders herum eingebaut wird!

    Sind die Ohm'schen Widerstände des Stators alle o.k. (schwarz-rot / schwarz-grün)?

    Wenn Du Dein Moped auf'nen Bierkasten oder einen Hubständer stellst, kannst Du ganz locker mit Stroboskop messen.... das mit dem Gasschieber ist allerdings auch kein gutes Zeichen. Klemm den Seilzug fest, so dass sie Standgas hält, dann schaltest Du Dein Stroboskop ein...

    Kannst Du eventuell ein Bild hochladen, dann kann man sich die Einbaulage besser veranschaulichen - also einmal Rotor und einmal Stator aus der Nähe aufgenommen wäre gut....
    Das Bild Deiner CDI war leider nicht anbei...

    Mehr fällt mir gerade auch nicht dazu ein,

    Gruß,
    EDE
  • Ah noch was:
    Stator ST5410L von Electrex
    Die Widerstandswerte: 1.21KOhm und 167 Ohm
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    Den hatte ich zurück geschickt. Wegen Zündzeitpunkt daneben.
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    Jetzt habe ich den chinesen Stator drin. Sieht absolut gleich aus. Findest du gelegentlich
    auf Ebay für 60-80€.
    Den muss ich mal messen. Habe gar nicht daran gedacht, die Messwerte zu vergleichen.
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    Hier könntest du mal den deinen messen, zum Vergleichen.
  • Hi Hermann,
    vielen Dank für die Bilder. Hast Dir ja richtig Mühe gemacht. Hast Du extra Schliffbilder angefertigt? Ganz schön aufwendig muss ich sagen. Aber nochmal vielen Dank für die Infos - hab mich sehr darüber gefreut.

    Der Stator (Ladespulen) sollte um die 2,9kOhm - 3kOhm bringen - mit 1,2kOhm wäre dass selbst für die Vorgängervariante eine zu große Abweichung.

    Guck mal auf mein Bild zur Einbaulage des Stators - damit läuft eine 501 aus 2002 mit originaler CDI wunderbar. Wenn der Stator mit dieser Orientierung keinen korrekten Zündzeitpunkt liefert, dann bleiben wirklich nur noch Rotor und CDI. Das die CDI so etwas komisches treibt glaub ich kaum - ich hätte vermutet, wenn die defekt ist, dann geht sie gar nicht mehr. Von daher würde ich nochmal genauestens die Position von Rotor zum oberen Totpunkt prüfen!!!

    Zu Deinem verdrehten Stator. Du hast den Stator entgegen der Drehrichtung der Kurbelwelle verdreht, und damit eine extrem hohe Früh-/Vorzündung für den "statischen" Fall / Standgas eingestellt. Wenn Du den Motor jetzt hochdrehst, so ab 2.500U/min-1, kommt die erste Verschiebung in Richtung Früh durch die CDI zum Tragen... damit würde Dein Motor dann bei 40°-50° vor O.T. zünden - das kann natürlich nicht funktionieren... Ich sag mal so - ab 36° Vorzündung wird's langsam heikel, bzgl. Klopfen / unkontrollierte Detonation (Verbrennung)...

    Wenn die Electrex in der richtigen Einbaulage bei funktionierender CDI nicht den richtigen Zündzeitpunkt liefert, dann wird die Pickup-Spule zum falschen Zeitpunkt getriggert - und daran ist nur der Rotor schuld!

    Alle Angaben ohne Gewähr :P

    Hoffe es hilft Dir weiter,

    Gruß,
    EDE
    Bilder
    • 001-Electrex-Stator-Orientation.jpg

      249,41 kB, 800×450, 6 mal angesehen
    • 03-Advance-by-Zaga.jpg

      29,02 kB, 416×322, 8 mal angesehen
  • Hi ede,

    bin wieder am werkeln.
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    Werte vom Chinesenstator: Rot-Schwarz: 1,20 KOhm / Grün-Schwarz: 170 Ohm.
    Ich bin mir sicher, die Werte vom Electrex Stator, gekauft von Tommotec, nicht verwechselt zu haben.
    Habe die Email an Tommotec noch und da hatte ich den billig Stator noch gar nicht..
    Über die 1,20 KOhm bin ich nicht glücklich. Aber für einen Funken scheint es zu reichen.
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    Den High Low schalter habe ich nicht mehr. Das war ein Baujahr früher.
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    Habe aber was anderes schlimmes herausgefunden: siehe Schaltplan im Anhang.
    Blau-Weißes kabel an die CDI. Das hängt am Starterknopf in Kombi mit E-Starter-Relais.
    Ich habe den Stator im Betrieb mit E-Starter abgeblitzt. Hatte keine andere Möglichkeit
    die Kurbelwelle anzutreiben, wenns Moped nicht läuft.
    Das verstellt bestimmt den ZZP für langsame Kurbelwellenumdrehung. Habe ich auch irgenwas davon in einem Ami-Forum gelesen.
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    So, jetzt ist der Anlasserfreilauf komplett im Arsch. Der war vorher schon schlecht.
    Mit Kicken wills jetzt auch nicht. Vermutlich wegen Stator verdreherei.
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    Jetzt bleibt mir nur rumprobieren und Stator zurück drehen.
    Oder hast du noch eine Idee?
  • Hi Herrmann,
    tut mir leid, dass Dein E-Starter den Geist aufgegeben hat. Ich hab damals die gesamte E-Startanlage abgeklemmt und nur mit Minimalvariante versucht, per Kickstarter, zu starten. Dafür brauchst Du so gut wie nix, außer 1 Kabel!

    1. Du ziehst von der Electrex die gelben Kabel ab - damit ist die Lichtanlage aus - ist nicht nötig, mach ich aber aus Prinzip so, wenn ich nach Fehlern suche...
    2. Electrex blau - bleibt auf Masse
    3. Electrex Rot, Grün und Schwarz in die CDI
    4. CDI-schwarz --> auf Masse
    5. CDI-Orange - ca 1m langes Kabel, mit Klebeband am Lenker fixieren. Am Ende einen Kabelschuh draufcrimpen. Kabelende darf das Fahrzeug nicht berühren!!!
    Zündung einstellen, und mit der richtigen Kickstart-Technik versuchen anzutreten... (ist im Forum auch schon ganz oft beschrieben worden) --> Du hast beim Kickstarter nur 1 Zündfunken, der das Gemisch zündet!!! Also Kolben mit Bedacht auf Verbrennungs-O.T. stellen und dann mit Schmackes!

    Angenommen die Maschine läuft, dann einfach mit dem orangenen Kabelende auf eine Gabelbrück drücken und sie geht wieder aus. Mehr macht der Killschalter auch nicht!

    Wenn das klappt, dann arbeitest Du Dich weiter voran. Klemm den Gasgriff fest, hol Deine Strobolampe, klemm die auf die 12V Batterie und blitze die SEM im Standgas durch die Kontrollöffnung im Lima-Deckel ab. Nicht zu lange ohne Fahrtwind im Standgas laufen lassen... Husabergs haben nicht nur 'nen schlechten E-Starter, sondern kochen gern mal über, wenn man sie im Stand laufen lässt...

    Husabergs waren noch nie gute E-Start Modelle - die hatten alle ihre Macken. Viele wollen es nicht glauben - aber der Kickstarter ist in diesem Fall immer die bessere Alternative. Wenn alles läuft, kannste herumoptimieren bis der E-Starter zuverlässig funktioniert - dass ist aber auch manchmal 'ne Aufgabe für sich.

    Minimalschaltplan für die 1999er Variante hab ich angehangen - wie gesagt, hast Du keinen Killswitch, dann geht's auch per Hand...

    Gruß,
    EDE
    Bilder
    • 1999_Minimal-WiringDiagram_EnduroModels-USA_en.png

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  • Hallo ede,

    sorry für späte Antwort.
    War wieder mal für den Dienstherren unterwegs.
    Dann noch Defekt am Auto der Frau (elektonische Parkbremse). Ein Fahrzeug Deutschlands besten Autobauers. Mal schauen, ob du ihn erraten kannst.
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    E-Starter ist nicht hin. Die Anlasser-Freilauf-Kupplung ist verschlissen.
    Aber gebe dir recht. Es wird im Feld keine funktionierenden E-Modelle älteren Baujahres geben.
    Ausser mit LKW Batterie und dicken Kabeln dran.
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    Kickstarten ist eher kein Problem. Die Funktionsweise ist mir klar.
    Hatte am Anfang noch den originalen SEM Stator dran. Der hatte bereits 5KOhm.
    Keine Drehzahl über 3000 möglich. Risse daran gefunden und an denen rumgespielt, dann gar kein Durchgang mehr.
    Darum gehe ich von defekter CDI aus.
    Die Teilenummer der CDI habe ich nun im WWW gefunden. Gehört zur FE600e.
    Die Polräder sollen alle bei der 2ten Stator Generation (168Ohm u. 3000Ohm) gleich sein. Zumindest bei Husaberg. KTM habe ich nicht verglichen.
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    Werde deine Ratschläge befolgen. Evtl. noch 2te CDI. Eine Pole will eine verkaufen.
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    Halte dich auf dem Laufenden.
    Vielen Dank noch.