Husaberg FS 650/570

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  • Husaberg FS 650/570

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    Hallo zusammen,

    vor einigen Jahren hatte ich eine FS 650 Bj 2008. In der Zwischenzeit bin ich auch andere Motorräder gefahren, aber die Husaberg hat mich einfach nicht mehr los gelassen :D . Nun überlege ich, ob ich nicht doch wieder eine FS 650 aus dem Baujahr kaufen möchte. Einzig was mir gerade durch den Kopf geht ist die Ersatzteilversorgung. Ich bin schon etwas aus dem Thema draußen, 2019 (da hatte ich meine Husaberg noch), waren die Ersatzteile eigentlich immer noch recht gut zu bekommen. Ich habe eig. das meiste bei Neubert Racing bestellt (Soll keine Werbung sein), aber als ich die Tage mal nachgeschaut habe, gibt's dort so gut wie nichts mehr für die FS 650, außer die normalen Verschleißteile. Auch wenn mir die FS 650 an's Herz gewachsen ist, bringt mich die Ersatzteilsituation ein wenig ins Grübeln. Weiß jemand vielleicht mehr? Ist die Ersatzteilversorgung bei der 570er besser? Ich schätze bei beiden Modellen wird wohl jahr für Jahr die Ersatzteilsituation schlechter werden? Ich bin leider keine 570 gefahren, daher weiß ich nicht, ob der Unterschied zur FS 650 schon deutlich spürbar ist, vielleicht kann hier jemand der beide gefahren hat, seine Erfahrung teilen.

    Vielen Dank schonmal im Voraus.

    Viele Grüße
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    Hi und willkommen zurück,

    aufgrund der KTM Umstellung und des Alter der 570 und vor allem der 650 ist es leider schwierig gewisse Teile noch neu zu kaufen. Die meisten Händler führen noch gängige Teile, aber spezielle Verschleißartikel sind meist vergriffen und nicht mehr lieferbar. Hier musst du dich dann an Husaberg Spezies wenden, die noch Teile für Revisionen und Restaurierung haben.
    Im Grunde bist du mMn mit einer 570 (oder 390/450) besser aufgehoben, da man hier noch eher Teile finden kann. Dennoch hat KTM auch hier die meisten Teile, speziell 570, leider eingestellt.
    Resumé, kauf eine gut gewartete Maschine und hab Spaß. Teile finden sich immer irgendwo in Gruppen etc.


    Freundliche Grüße
    Chris
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    Hallo Chris,

    danke für deine Antwort. Habe schon ein wenig die Befürchtung gehabt, keine Antwort mehr zu bekommen, weil das Forum doch nicht mehr so aktiv scheint :D. Dann wäre wohl die 570er dieses mal eher die bessere Wahl. Bist du die 650 und die 570 schonmal im Vergleich gefahren? Von der Haltbarkeit her hatte ich mit meiner 650er, in der Zeit wo ich sie hatte, keine Probleme und bin ausschließlich Landstraße gefahren. Bei der 570er soll ja nochmal anscheinend die Haltbarkeit (etwas?) besser geworden sein. Mir gehts auch ein wenig um den Leistungsunterschied zwischen beiden. Des was ich so gelesen habe, soll sich zumindest die 570er aufgrund des 70 Grad Konzepts nochmal besser/handlicher fahren.

    Viele Grüße
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    Hi,
    das Forum hier ist leider recht verlassen. Dafür die diversen Facebook Gruppen umso mehr genutz - und teils Whatsapp Gruppen wie auch hier im Forum publiziert.
    Tatsächlich bin ich die 650 noch nicht gefahren. Habe meine 570 nun seit 9 Jahren und kann dir nur positives berichten. Haltbarkeit top und Wartung moderat bei Landstraßen Einsatz. Bin mir aber auch sicher, dass eine ordentlich aufgabaute 650 hält, aber vielleicht vom Fahrkomfort (Vibrationen, Verbrauch etc) der 570 unterlegen ist. Von dem Leistungsgewicht ist da die 650 wohl vorne.
    Aber kommt halt drauf an, was du möchtest und wie du die Berg bewegen möchtest.

    grüße
    Chris
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    Bei den Facebook Gruppen bin ich mal dazugegangen, die Whatsapp Gruppen muss ich mal noch raussuchen. Oh ok, 9 Jahre ist doch ne lange Zeit. Die Vibrationen meiner 650er, soweit ich mich noch erinnern kann, waren recht moderat, ich hatte auch eine der letzten Modelle (2008). Bei niedriger Drehzahl hat die Kette natürlich ordentlich gehackt ^^ aber das ist ja normal und ich habs deswegen auch vermieden. Verbrauch habe ich nicht ausgerechnet, aber meistens bin ich so nach 120-130 km zum tanken gefahren. Ich hatte mir vorgenommen die Berg eher wieder für die Landstraße zu benutzen. War meistens bei uns auf den kurvigen Straßen unterwegs, wobei ich dort erstmal ca 10-15km hinfahren musste. Die 650er hatte unten rum schon wirklich ein sehr starkes Drehmoment und hat dann bei den oberen Drehzahl noch etwas nachgelegt. Einspritzer gegen Vergaser wird, denke ich, noch einen Unterschied machen.
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    Hallo, ich gebe meinen Senf auch mal dazu. Ja, leider ist hier nicht mehr viel los.
    Ich selber fahre eine 2003er FS 650, allerdings in den letzten Jahren eher selten und werde auf kurz oder lang die Husaberg verkaufen aus verschiedenen Gründen.
    Technisch kann ich nichts zu dem Vergleich sagen, eine 570er bin ich nicht gefahren.
    Vom Bauch/Herz her, würde ich eher zu einer 650er, der ursprünglicheren Husaberg greifen.
    Vom Kopf her eher eine 570er, braucht weniger Wartungsaufmerksamkeit, Wartungsaufwand zeitlich und technisch sicher weniger aufwendig,
    Ersatzteilversorgung ist wohl auch sicherer, siehe Chris.
    Die Leistung der 570er wird sicherlich nicht enttäuschen, fahrwerkstechnisch besser sein, vermute ich, im Vergleich zur 650er.
    Zur Entscheidungsfindung würde ich versuchen, die 570 irgendwo mal probezufahren.
    Würde ich eine Supermoto kaufen wollen, würde ich eher an eine Ducati Hypermotard 698 denken. Aber das ist u.a. auch eine Preisfrage.
    Grüße, Stefan
    "Sicher ist, dass nichts sicher ist, selbst das nicht". (Ringelnatz)